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Jahresabschlussformationen der Heeresflieger

30.12.2025

Zum Jahresende gehört es bei vielen fliegenden Verbänden der Bundeswehr – ebenso wie international – zur Tradition, etwas Besonderes zu machen. Häufig entstehen dabei größere Formationen oder zumindest ein erhöhter Flugbetrieb, mit dem sich die Einheiten vom abgelaufenen Jahr verabschieden. Gerade bei Hubschrauberverbänden sind Überflüge in geschlossenen Formationen über umliegende Städte und Gemeinden beliebt, bei denen zugleich ein Dank an die Bevölkerung für die Unterstützung im vergangenen Jahr zum Ausdruck gebracht wird.

Fritzlar

In diesem Jahr besuchten wir die Jahresabschlussflüge des Kampfhubschrauberregiments 36 in Fritzlar am 9. Dezember sowie des Transporthubschrauberregiments 10 in Faßberg am 17. Dezember. Beide Termine waren im Vorfeld öffentlich angekündigt und entsprechend gut besucht, was sie zu attraktiven Zielen für Spotter machte. Der Jahresabschluss in Fritzlar bestand aus einer Vormittags- und einer Nachmittagsrunde mit 13 beziehungsweise 12 UH Tiger, ergänzt durch jeweils eine H135 als Begleit- und Fotoship. Geflogen wurden unterschiedliche Routen über das Umland von Fritzlar und Kassel. Die Wetterbedingungen zeigten sich deutlich besser als zunächst in den Vorhersagen prognostiziert, sodass zahlreiche Aufnahmen möglich waren. Da die Formation zweimal geflogen wurde, bot sich zudem die Gelegenheit, verschiedene Spots rund um den Flugplatz zu nutzen. Der Jahresabschlussflug in Fritzlar findet seit vielen Jahren regelmäßig statt und ist aus Spottersicht klar zu empfehlen. Der Flugbetrieb über das Jahr bleibt dort mit durchschnittlich zwei bis vier Maschinen pro Tag eher überschaubar.

Fassberg

Eine Woche später präsentierte sich der Jahresabschluss in Faßberg in etwas kompakterem Rahmen. Acht NH90 starteten zu einem Rundflug über die Region mit Zwischenstopps an den Flugplätzen Wunstorf, Celle und Bückeburg. Der Flug wurde lediglich einmal durchgeführt, sodass sich für Start und Landung jeweils nur eine Beobachtungsposition anbot. Da der Fliegerhorst Faßberg von außen zudem weniger gut einsehbar ist und nicht so viele Spots wie Fritzlar bietet, verblieben wir an einer Position. Die Route inklusive der geplanten Uhrzeiten ist im Vorfeld von der Bundeswehr veröffentlicht worden, sodass grundsätzlich auch alternative Fotospots – etwa im Bereich des Celler Schlosses – möglich gewesen wären.

Abschließend kann man sagen, dass die Jahresabschlussformationen eine schöne Gelegenheit waren, um einige Hubschrauber der Heeresflieger zu fotografieren und wir würden jedem empfehlen gegen Ende des kommenden Jahres ein wenig die Augen nach Ankündigungen dieser Flüge offenzuhalten und es sich gegebenenfalls einfach mal live anzusehen.

Text: Marc Rosenkranz
Bilder: Marc Rosenkranz

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